Aktuelles / 
Benutzername:


Passwort:


Freitag, 13. Januar 2012 14:37 Alter: 126 days

Eine GDI für das Standortmarketing der Stadt Hagen

 

CFGI erhält den Auftrag zur Konkretisierung des Nutzens einer GDI für Planungsfragen am Beispiel des Standortmarketings

Die Stadt Hagen beauftragt die CFGI GmbH mit der Erstellung einer GDI-Vorstudie, die einen möglichst weitgehenden Überblick über die Situation der Geodatenlandschaft in der Stadtverwaltung liefern soll. „Das ist zunächst nichts Besonderes“, berichtet Dr. Bodo Bernsdorf, Geschäftsführer und Projektleiter der CFGI. Schließlich gehöre eine solche Studie zum Kerngeschäft des Center for Geoinformation.  Außergewöhnlich aber sei, so Bernsdorf, dass die Stadt Hagen den Auftrag maßgeblich erweitert habe. Erstmals soll die CFGI anhand eines GDI-Demonstrators auch belegen, dass der Aufbau einer Geodateninfrastruktur maßgeblichen Nutzen für den gesamten Konzern Stadt liefern kann. „Dafür werden wir gemeinsam mit unserem Projektpartner Bytesatwork einen Demonstrator aufsetzen der GDI-konform schwerpunktmäßig die Themen Planung und Standortmarketing bedient“, berichtet Bernsdorf.  Die Idee ist, die Mechanismen einer GDI schon im Vorfeld auf ihre Mehrwerte hin zu konkretisieren.

Die Untersuchung wird im Sinne einer Vorstudie insbesondere auf existierendem Wissen aus dem Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung sowie dem Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster basieren und diese Daten analysieren. Zudem wird eine Befragung per Fragebogen in der Kernverwaltung und den Konzerntöchtern durchgeführt. Nach einer Stärken / Schwächen-Analyse sollen dann Handlungsempfehlungen entwickelt werden.

Dabei wird es aber in diesem Fall nicht bleiben. „Als Stadt erwarten wir deutliche Mehrwerte durch die Verknüpfung und gemeinsame Auswertung und Präsentation der vorhandenen Geodaten. Die zu erwartenden Mehrwerte sollen exemplarisch an einem Beispiel verdeutlicht werden.“, sagt Thekla Dietrich, stellv. Leiterin des Amtes für Geodaten und Liegenschaftskataster der Stadt Hagen. Dazu habe man ein aktuelles Beispiel gewählt, das heute die Herausforderungen fehlender GDI-Komponenten verdeutlicht. „Mit der Auslagerung der Wirtschaftsförderung in eine GmbH haben wir die sie quasi rechtlich von unseren Planungsdaten abgekoppelt“, berichtet Martin Bleja, Fachleiter Stadtentwicklung in der Stadt Hagen und ergänzt: „Fehlende GDI-Komponenten erschweren den einfachen Zugriff einer solchen Konzerntochter auf unsere planungsrelevanten Geodaten“. Das behindere Prozesse und führe zu manuellen Aufwänden, die möglicherweise durch eine GDI umgangen werden könnten.

Zudem hat das Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster vielfältige Geodaten im Angebot. Von ALK über hochauflösende Luftbilder bis zu 3D-Stadtmodellen ist alles in der Stadt vorhanden. „Aufgrund fehlender Strukturen ist die Nutzung aber sowohl in der Stadtverwaltung selbst als auch bei den Konzerntöchtern noch nicht auf einem wünschenswerten Niveau angelangt. Nun wollen wir mit der Konkretisierung über den Demonstrator eruieren, ob und wie wir den Zugriff für unsere Kunden vereinfachen können“, berichtet Carsten Kamp, Leiter des Geodatenzentrums der Stadt.

Bernsdorf fasst die Aufgabe für die CFGI so zusammen: „Es ist eine schöne Aufgabe, den Handlungsempfehlungen und Maßnahmen, die wir in unseren Konzepten entwickeln nun auch Belege folgen zu lassen und die Beteiligten direkt vom Nutzen einer GDI überzeugen zu dürfen. Wir sind sehr auf das Ergebnis gespannt!“, welches laut Projektplan im März 2012 vorliegen sollte.

 

Pressekontakt

Dipl.-Geogr. Susanne Bernsdorf

CFGI GmbH

Center for Geoinformation

Jüngststraße 43

59368 Werne an der Lippe

Tel.: 02389-928 868 0

E-Mail: susanne.bernsdorf@cfgi.de

 



 
 
© 2012 AIR-Verband e.V.
 Kontakt |  Datenschutz |  Impressum |